Reisetipps

Unsere Empfehlungen
für Ihren Urlaub

Urlaub im Reisemobil bedeutet Freiheit und Zwanglosigkeit. Einfach losfahren, dorthin wo es einem gefällt und das Wetter passt. Natur erleben, Meer und Berge, Strand und Schnee. Dem Hobby nachgehen, das Sport Equipment mitnehmen und den Hund natürlich auch.

Auf dieser Seite werden Tipps und Empfehlungen für Ihre nächste Reise von uns zusammengestellt. Wir erweitern die Seite immer wieder mit unseren persönlichen Reisetipps und freuen uns auch über Anregungen von unseren Kunden. Schauen Sie doch in Kürze wieder hier rein…

AKTUELLER REISETIPP

 

Entdecken Sie die schönen Landschaften des Königreiches Marokko mit dem Wohnmobil

(©Foto: SiwaTours)

Übrigens: Infos zu den Regelungen von Maut und Vignetten in Europa finden Sie hier.

Nach Marokko mit dem Wohnmobil

Das Königreich Marokko gilt als sicheres Reiseland für Wohnmobile, mit Landschaften wie aus dem Bilderbuch und gut ausgebauten Straßen auf den Hauptverkehrsrouten. Allrad-Fahrer finden zahlreiche alternative Routen auf unbefestigten Pisten. Wer den Traum von 1001 Nacht live erleben möchte, startet mit dem Reisemobil am besten im Herbst oder im Frühjahr zur Traumtour.

Günstige Langzeitmieten

Um nicht in Zeitstress zu geraten, sollte man 3 – 4 Wochen für eine Marokko-Reise einplanen. Dafür hat unsere Vermietung besonders attraktive Angebote, bereits ab 21 Miettagen gibt es besondere Vergünstigungen. Fordern Sie einfach Ihr individuelles Angebot ganz unverbindlich an.

Anreise nach Marokko

Um dem kalten Wetter in Europa zu entfliehen, führt die Route durch Frankreich und Spanien. Die gut ausgebauten und wenig frequentierten Autobahnen sind in beiden Ländern zum Teil gebührenpflichtig, die Alternativroute geht auch über Landstraßen. Mit der Fähre setzt man bei Algericas in 1 1/2 Stunden über die berühmte Meerenge von Gibraltar nach Tanger Med, dann ist man in Afrika.
Die Einreise nach Marokko ist meist problemlos, die Beamten sind höflich bei der Kontrolle. Man benötigt einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass.

Campingplätze in Marokko

Die Infrastruktur an den Hauptrouten ist gut, es gibt viele ganzjährig geöffnete Plätze. Auch an Restaurants kann man auf Nachfrage übernachten, wenn dort eine Mahlzeit eingenommen wird. Die sanitären Einrichtungen sind manchmal einfach, 5 Sterne Luxus ist nicht überall anzutreffen. Die Gäste loben das ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Personal. Man organisiert für die Gäste z.B. einen Shuttleservice in die Innenstadt von Marrrakech oder einen 4×4 Ausflug in die Wüste.

Unterwegs mit Hund

Für die Einfuhr von Haustieren wird außer der Tollwutimpfung noch ein Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis benötigt. Der Tierarzt weiß, welche Prophylaxe für Ihr Tier erforderlich ist.

Fahren in Marokko

Bei einer Urlaubsreise ist der nationale Führerschein ausreichend. Fahrzeuge, die bei der Einreise mitgebracht werden, müssen bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Das Straßennetz ist auf den Hauptrouten gut ausgebaut, für eine Rundreise ist kein Allrad-Fahrzeug nötig. Beim Fahren in der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, weil Fußgänger und Lasttiere schwer zu erkennen sind. Ausdrücklich gewarnt wird vor dem Konsum bzw. Besitz von Drogen, der mit hohen Strafen geahndet wird.

©Foto: SiwaTours

Entspannt genießen – ohne organisieren

Zum ersten Mal nach Nordafrika, einen Eindruck von Land und Leuten gewinnen, lokale Spezialitäten genießen und interessante Orte entdecken. Dafür braucht es einige Zeit zur Vorbereitung, denn es ist einiges zu organisieren. Wer sich nicht um Fährbuchungen und Campingplatzreservierungen kümmern möchte, hat mit einer geführten Tour beste Chancen seinen Urlaub vom ersten Tag an entspannt zu genießen. Unser Partner Siwa Tours kennt aus über 30 Jahren Erfahrung die schönsten Plätze und hat ortskundige Guides, die den Gästen die unverwechselbare Kultur, Geschichte und Landschaft näherbringen. Bei allen Etappen, die jeder in seinem eigenen Tempo zurücklegt, bleibt unterwegs genug Zeit für einen Fotostop oder persönliche Interessen. Auch in 2020 veranstaltet Siwa Tours wieder Touren nach Marokko, fragen Sie unser Vermietteam nach dem Katalog.

Spanien mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil kann man auch weiter entfernte Regionen Europas ganz entspannt bereisen. Mit Zwischenübernachtungen an interessanten Orten steuern viele Wohnmobilisten auch Ziele tief im Süden Spaniens an. Dort finden sie ausgezeichnete Infrastruktur mit vielen Campingplätzen, die sich auf die deutschen Urlauber einstellen. Schöne Sandstrände an den Küsten und ein kulturell reiches Hinterland sprechen für die Region.

Günstige Langzeitmiete

Wer sich 2 – 3 Wochen frei macht kann, hat viele Möglichkeiten für einen individuell gestalteten Urlaub. Für Langzeitmietung über 14 Tage hat unsere Vermietung besonders attraktive Angebote, die nur über die Website der Vermietung erhältlich sind. Sie bekommen bis zu einer Woche Miete gratis für eine entspannte Reise. Hier können Sie das aktuelle Angebot direkt anfordern.

©Foto: Pixabay

Anreise nach Südspanien

Aus dem Südwesten Deutschlands führt die Route entweder durch Frankreich oder die Schweiz. Auf den bestens ausgebauten Autobahnen in Frankreich wird größtenteils Maut erhoben. Dafür kann man zügig Kilometer machen und bei geringerem Verkehrsaufkommen entspannt reisen. Alternativ lässt man vom Navi eine mautfreie Strecke wählen, die über einige kostenlose Autobahnabschnitte führt und sonst über Landstraßen. Die Geschwindigkeit ist hier auf 80km/h begrenzt, zusätzlich wird der Verkehr durch zahlreiche Kreisverkehre abgebremst.
Wer genug Zeit hat macht Zwischenstopps in interessanten Städten. In der kleinen Burgundermetropole Beaune lockt das historische Hotel Dieu, ein mittelalterliches Hospiz und beim französischen Abendessen mit einem zarten Boef Bourgignon, in Rotwein geschmortes Rindfleisch, lässt den Tag ausklingen. In Avignon liegt ein Campingplatz direkt am Rhoneufer, so hat man nur wenige Schritte zum berühmten Papstpalast. Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, ist von mehreren Campingplätzen per Vorortbahn gut erreichbar.
Von Barcelona sind die letzten 200km bis zum Ebro-Delta, einem wahren Naturparadies schnell geschafft. Wer möchte fährt noch weiter zu den Sandstränden von Denia und Calpe, wo gepflegte Campingplätze mit Winterpreisen auf die vielen deutschen Stammgäste warten. Das milde Klima ist perfekt für Rad- oder Wandertouren im Hinterland. Auch ein Besuch auf den Märkten der Region mit den regionalen Spezialitäten macht viel Spaß. Viele Campingplätze organisieren auch Ausflugsfahrten zu Sehenswürdigkeiten oder geführte Stadtrundgänge.

Campingplätze oder Stellplätze

An den spanischen Küsten gibt es eine Vielzahl gut ausgestatteter Campingplätze, die gern von deutschen Urlaubern angefahren werden. Am besten informieren Sie sich schon vor der Reise in den Campingführern über Ausstattung und Öffnungszeiten. Auf den zahlreichen Stellplätzen sind Wohnmobilisten rund ums Jahr willkommen. Hier ist vom einfachen Parkplatz bis zum vollausgestatteten Stellplatz mit Duschen und Entsorgung alles möglich.

Unterwegs mit Hund

Um ein Tier aus einem EU-/EWR-Land nach Spanien mitzubringen muss mit es mit Mikrochip versehen sein, dessen Nummer im EU Impfpass eingetragen ist. Dort muss auch der Tollwutschutz durch eine Impfung dokumentiert sein. Im Winter ist die Gefahr durch Sandmücken und andere stechende Plagegeister geringer. Dennoch sollten Sie sich vom Tierarzt zur Vorsorge gegen die sogenannten Mittelmeerkrankheiten beraten lassen. Oft reicht ein Spot-on Präparat, das auch hierzulande zur Zeckenprophylaxe angewandt wird, oder das Anlegen eines Schutzhalsbandes aus.

Fahren auf spanischen Straßen

Ein gültiger Führerschein aus einem EU-Land reicht aus für den Spanienurlaub. Autobahnen und Fernstraßen sind gut ausgebaut und teils wenig frequentiert. Für einige Abschnitte der spanischen Autobahn sind Mautgebühren zu entrichten.
Tanken ist in Spanien problemlos möglich, Kreditkarten werden überall akzeptiert. Oft findet man günstigere Tankstellen bei großen Supermärkten und in Einkaufszentren.

Abweichende Verkehrsregeln

Im ganzen Land gelten Tempolimits: für PKW und Wohnmobile sind 120 km/h auf Autobahnen erlaubt, Fahrzeuge über 3,5 t dürfen dort nur 90 km/h fahren. Die Einhaltung wird streng überwacht, eine Überschreitung hat hohe Bußgelder zur Folge. Auch Alkohol am Steuer oder Fahren ohne Sicherheitsgurt wird mit mehreren hundert Euro Strafe sanktioniert.

Norwegen mit dem Wohnmobil

Urlaub mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in Norwegen erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Kein Wunder eigentlich, denn diese Art zu Reisen bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit. Die beste Reiseart für ein Land, in dem spektakuläre Panoramen hinter jeder Kurve warten. Tief eingeschnittene Fjorde und glitzernde Gletscher, endlose Nadelwälder und wilde Küstenabschnitte. Outdoor Fans haben Raum für zahlreiche Sportaktivitäten und genug Zeit dafür an den endlos langen Sommertagen.
Sehenswerte Städte warten auf Entdecker, die Hansestadt Bergen mit ihren bunten Holzhäusern, die Olympiastadt Lillehammer und Jugendstil pur in Alesund sorgen für Abwechslung. Allein für die moderne Hauptstadt Oslo mit ihren zahlreichen Parks und Museen sollte man 2-3 Tage einplanen.
Es gibt ein dichtes Netz an Campingplätzen und auch das Übernachten in der freien Natur ist an manchen Stellen möglich. Auf den Hochebenen gibt es wundervolle, einsame Stellplätze, die man mit dem gebotenen Respekt vor der sensiblen Natur nutzen kann. Umfangreiche Infos und Reisetipps in deutscher Sprache  sind auf der offiziellen Reiseseite Visitnorway zusammengestellt.


©Per Eide (visitnorway)

Anreise nach Norwegen

Der Weg nach Norwegen führt übers Meer, entweder per Fähre oder über die großen Beltbrücken. Die langen Fährüberfahrten kann man als kleine Kreuzfahrt betrachten, beispielsweise die 20 Stunden von Kiel nach Oslo. Für Hundebesitzer ist diese Fahrt weniger empfehlenswert, denn der Vierbeiner hat keinen freien Auslauf an Bord.
Auf der Fahrt nach Fjord-Norwegen bietet sich die kurze Überfahrt von Hirtshals an der Nordspitze Jütlands nach Kristiansund an. Sie dauert weniger als 4 Stunden, solange kann der Hund im Wohnmobil bleiben. Ohne lange Fährfahrten führt die Route durch Dänemark nach Schweden. Die langen Brücken über Störebelt und Öresund sind mautpflichtig, doch bieten sie volle Flexibilität. Man kann sie ohne langwierige Planung zu jeder Tageszeit befahren.
Die Fährüberfahrten sind teilweise recht teuer. Hier kann eine frühzeitige Buchung viel Geld sparen. Der Preis berechnet sich nach Länge des Fahrzeugs, der Nachfrage und der Saisonzeit. Deshalb ist es oft günstiger schon Monate im Voraus seine Abfahrtszeiten festzulegen.
Für die Einreise nach Norwegen reicht für EU-Bürger der Personalausweis aus. Die Freigrenzen für die Einfuhr von Alkoholika und Tabakerzeugnissen sind auf den Webseiten der norwegischen Zollbehörde in deutscher Sprache aufgeführt.

Unterwegs mit Hund

Um ein Tier aus einem EU-/EWR-Land nach Norwegen mitzunehmen muss mit es mit einem Mikrochip versehen sein, dessen Nummer im EU Impfpass eingetragen ist. Ein Hund muss gegen Tollwut geimpft und innerhalb von 12 bis 24 Stunden vor der Einreise gegen Bandwurmbefall behandelt worden sein. Diese Behandlung muss im Impfpass durch den Tierarzt dokumentiert werden.
Die Einfuhr von bestimmten Kampfhunderassen ist in Norwegen verboten. Bitte informieren Sie sich bezüglich. der aktuellen Einreisebestimmungen von Hunden und anderen Haustieren bei der Königlichen Norwegischen Botschaft.

Fahren auf norwegischen Straßen

Ein gültiger Führerschein aus einem EU-Land reicht in Norwegen aus. Die Straßen Norwegens wurden in den letzten Jahren immer besser ausgebaut, so dass nur noch wenige Wege für Wohnwagengespanne ungeeignet sind. Der Verkehr auf Fernstraßen ist relativ ruhig, wozu auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80km/h auf allen Fernstraßen beiträgt. Mit Hindernissen wie Wildwechseln oder Steinschlag muss außerhalb der besiedelten Regionen immer gerechnet werden.
Für neuere Straßenabschnitte und viele Tunnel sind Mautgebühren zu entrichten. Die Erfassung erfolgt automatisiert über Kameras an der Strecke. Deshalb müssen alle ausländischen Fahrzeuge die Euro-Klasse des Fahrzeugs und den Kraftstofftyp unter www.autopass.no/de/autopass vorab registrieren, damit die Gebühr korrekt berechnet wird. Erfolgt keine Registrierung, wird der teuerste Tarif angesetzt.
Tanken ist in Norwegen problemlos möglich, Kreditkarten werden überall akzeptiert. In abgelegenen Gegenden kann der Abstand zwischen zwei Tankstellen recht groß sein, also sollte man noch rechtzeitig Volltanken.

Abweichende Verkehrsregeln

Für das Fahren unter Alkoholeinfluss beträgt die Höchstgrenze nur 0,2 Promille. Die Kontrollen sind streng und die Bußgelder sind sehr hoch. Das Fahren mit Abblendlicht ist gesetzlich vorgeschrieben, auch an hellen Sommertagen. Bei Fahrzeugen ab 2,30 m Breite müssen weiße Reflektoren an den Außenspiegeln angebracht werden. Die Gesamtlänge eines Gespanns aus PKW und Caravan darf 18,75 m nicht überschreiten.

Französisches Flair im Wohnmobil erfahren

Für viele Wohnmobilurlauber ist Frankreich das perfekte Reiseland. Stellplätze gibt es im ganzen Land, viele sogar kostenlos. Viele Gemeinden im Landesinneren betreiben die einfachen und preiswerten „Camping Municipal“, perfekt für einen Zwischenstop zur Besichtigung der Altstadt. Luxuriöse Campingplätze, die keine Wünsche offenlassen, findet man den Küsten von Mittelmeer und Atlantik. Überall erlebt man das gelassene „Laissez faire“ und auch die vierbeinigen Begleiter sind jederzeit willkommen. Der Tag beginnt mit einem leckeren Croissant und endet mit einem Glas Wein aus der Region, was von Beginn an für Urlaubsstimmung sorgt. Die gute Küche in den verschiedenen Regionen ist so sprichwörtlich, dass sie allgemein bekannt sein dürfte.

Große landschaftliche Vielfalt

Landschaftlich bietet Frankreich eine unglaubliche Vielfalt. Von den Klippen der Normandie mit den historischen Landungsstränden über die zerklüfteten Granitfelsen der Bretagne zu den weiten Sandstränden der Atlantikküste gibt es Bademöglichkeiten für jeden Geschmack. Wanderer schätzen die einsamen Bergregionen der französischen Alpen und der Pyrenäen, wo auch Wintersportfreunde auf gepflegten Pisten ihrem Hobby frönen können.
Die mondäne Cote d‘ Azur ist schon im Frühjahr Ziel der Wohnmobilisten, wenn bei milden Temperaturen die ersten Mimosen blühen. Der Karneval in Nizza ist ein unvergessliches Erlebnis. Das Urlaubsjahr endet mit den schönen Weihnachtsmärkten im Elsass oder auf den festlichen beleuchteten Boulevards der Hauptstadt Paris. Wer Kinder an Bord hat, plant noch einen Abstecher ins Disneyland Paris, wo zahlreiche Attraktionen die kleinen und großen Fans von Micky Mouse erwarten. Frankreich ist wirklich zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Wohnmobilfahrer.

 ©Foto: Janine Kaprolat

Historie im Hinterland

Wer romantische Städtchen und mittelalterliche Mauern liebt, wird im Landesinnern zahlreiche sehenswerte Orte entdecken. Es gibt viel mehr zu sehen als die berühmten Schlösser der Loire. In den gut erhaltenen Städtchen entlang des gewundenen Tals der Dordogne scheint die Zeit der Musketiere noch nicht lange vergangen zu sein. Auf nahezu jedem Berg sieht man eine trutzige Burg und in den Höhlen des Steilufers warten Relikte aus der Steinzeit. Guterhaltene römische Arenen aus der Römerzeit können in Arles und Orange besichtigt werden. Aus der Zeit der Kreuzritter stammen die Städte Aigues Mortes und Carcassonne, das mit seiner komplett erhaltenen doppelten Ringmauer schon häufig als Filmkulisse diente.

Anreise nach Frankreich

Für den Urlaub sollten EU-Bürger ihren Personalausweis mitnehmen, um ggf. ihre Identität nachweisen zu können. Allerdings finden im Schengenraum keine Grenzkontrollen mehr statt. Für französische Autobahnen ist eine Maut zu entrichten, die nach Länge und Höhe des Fahrzeugs gestaffelt ist. Gebührenpflichtige Autobahnabschnitte sind mit dem Wort „Péage“ gekennzeichnet. Für die Bezahlung an den überwiegend automatisierten Mautstationen ist eine Kreditkarte empfehlenswert.
Wer häufig nach Frankreich fährt, profitiert von der elektronischen Erfassung der Gebühren (Télépéage) über einen Transponder (Badge), der im Fahrzeug mitgeführt wird. Informationen zur Registrierung in deutscher Sprache gibt es auf der Website von Bip&Go Télépéage.
Es ist natürlich auch möglich mautfrei durch Frankreich zu fahren. Hilfreich sind entsprechende Einstellungen beim Navi, so dass nur mautfreie Autobahnabschnitte ausgewählt werden. Sie sind hauptsächlich als Umfahrung großer Städte zu finden. Im ganzen Land gibt es gut ausgebaute Landstraßen, die eher für das gemütliche Reisen geeignet sind.

Unterwegs mit Hund

Für die Einreise braucht man für den Hund den EU-Heimtierausweis, die Kennzeichnung mit Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung.
Für bestimmte Hunderassen, die sogenannten Kampfhunde, ist die Einfuhr nahezu unmöglich.
An bewachten Stränden sind Hunde in der Saison nur frühmorgens oder abends zugelassen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt generell Maulkorbpflicht für Hunde.

Fahren auf französischen Straßen

Das erste was dem deutschen Wohnmobilisten bei der Fahrt über französische Landstraßen auffällt ist die Vielzahl der Kreisverkehre. Damit wird der Verkehr generell abgebremst, was die Sicherheit erhöht und den Durchfluss an großen Kreuzungen beschleunigt.
Im Land der Weintrinker darf man wie in Deutschland maximal 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, um noch fahrtauglich zu sein. Alles darüber wird sehr teuer, zwischen 0,5 und 0,8 Promille sind bereits 135 € Bußgeld fällig. Um die Bezahlung kommen ausländische Fahrer nicht herum. Durch ein europäisches Abkommen ist es möglich, Bußgeldbescheide aus dem Ausland auch im Heimatland zu vollstrecken.

Abweichende Verkehrsregeln

In Frankreich gilt ein generelles Tempolimit auf allen Straßen, das auf Autobahnen maximal 130 km/h und auf Schnellstraßen immerhin 110 km/h erlaubt.  Bei Regen und schlechter Sicht verringert sich die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h. Auf Landstraßen sind nur 80 km/h zulässig und in Ortschaften gilt 50 km/h.
Die Kontrollen sind streng, häufig sieht man Hinweise auf die „Contrôle Radar“ am Straßenrand. Man sollte das Tempolimit unbedingt beachten. Das hohe Bußgeld bei Überschreitung kann ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse reißen.
Bei Alkohol am Steuer über 0,8 Promille sind in Frankreich 4.500 € Bußgeld fällig und bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug.
Parken darf man in Städten entlang der weißen Markierungen. Blaue Linien bezeichnen Parkplätze für begrenzte Zeitspannen, die nur mit Parkscheibe genutzt werden dürfen. Gelbe Linien sind grundsätzlich Parkverbote.

Der österreichische Charme

Österreich bietet besonders für Naturliebhaber viele Anreize. Erkunden Sie im Sommer wunderschöne Bergpanoramen beim Wandern oder Radfahren und erfrischen Sie sich in Seen, die mit ihrem glasklaren Wasser zum Baden einladen. Manchmal versteckt, manchmal ganz offen finden Sie gerade im Frühling, nach der Schneeschmelze, kleine oder größere Wasserfälle. Eine Klamm ist darüber hinaus immer einen Besuch wert, das tobende Wasser des Flusses setzt dabei viel Energie frei. Im Winter bieten die Berge traumhaft romantische und verschneite Ausblicke, bei denen man sich in den vielen Thermen und Wellnesstempeln verwöhnen lassen kann. Aber auch für Wintersportbegeisterte ist Camping in Österreich ein gutes Ziel. Viele Campingplätze bieten extra Skiräume für die Unterbringung des Skiequipments an, manche Campingplätze haben darüber hinaus ein exklusives Badezimmer direkt auf ihrem Stellplatz, damit die Wege durch die Kälte möglichst gering ausfallen. (Lesen sie gerne hier mehr zum Thema Wintercamping.)

Österreichische Küche

Ob im Sommer oder im Winter, in den Berghütten Österreichs gibt es immer leckere Gerichte. Sei es für den kleinen Hunger eine Brotzeit oder für den großen Hunger ein Wiener Schnitzel. Auch die Süßspeisen sind mit Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel mit Vanillesoße gut vertreten. Generell kann man einen Restaurantbesuch in Österreich empfehlen, das Preis-Leistungsverhältnis ist angebracht und die Portionen oft üppig. Aber natürlich kann man auch in seinem eigenen Zuhause auf 4 Rädern die österreichische Küche ausprobieren, in dem man sich passende Rezepte raussucht und mit regionalen Zutaten im Camper kocht.

Wildcampen in Österreich

Für viele Camper ist Wildcampen die Ursprungsform des Campens. Allerdings gibt es hierzu in Österreich stark variierende Gesetze, welche jeweils vom Bundesland festgelegt werden. In den meisten Naturschutzgebieten ist Wildcampen verboten, besonders in Tirol, Niederösterreich, Kärnten und im Burgenland wird dieses Gesetz streng geahndet. Allerdings findet man leicht relativ gute und günstige Wohnmobilstellplätze für eine Nacht. Besonders empfehlenswert sind Stellplätze auf privaten Bauernhöfen. Meistens gibt es eine sanitäre Anlage mit Toilette und Dusche, und manchmal gibt es frische Produkte direkt vom Erzeuger. So kommt man nicht nur dem Land etwas näher, sondern auch den Einheimischen, die meistens noch einen tollen Tipp für einen Tagesausflug bereithalten. Die Campingplätze in Österreich sind meistens gut ausgestattet mit tollem Blick auf die Berglandschaften.


©Foto: Pixabay

Tempolimits in Österreich

In Österreich wird zwischen leichten (bis 3,5t) und schweren (bis 7,5t) Reisemobilen unterschieden.
Leichte Wohnmobile dürfen Außerorts und auf Landstraßen bis zu 100km/h fahren, auf Autobahnen sogar 130km/h. Allerdings dürfen schwere Wohnmobile auf Landstraßen und Außerorts nur 70km/h fahren. Auch auf Autobahnen gilt für sie ein besonderes Geschwindigkeitslimit von 80km/h.
Innerorts ist die Regelung für alle gleich: 50 km/h sind hier vorgeschrieben.

Außerdem gilt auf Österreichs Autobahnen eine Mautpflicht. Vignetten können direkt an den Grenzübergängen an Tankstellen erworben werden. Hierbei wird nach der Dauer der Nutzung unterschieden, die kürzeste Nutzungsdauer liegt bei 10 Tagen (9,40€) bis hin zu einer Jahresvignette für 91,10€.

Kroatien – Das Camper-Paradies

500 Campingplätze liegen entlang der knapp 1800 Kilometern langen Adriaküste und auf den wunderschönen Inseln des Landes. Meist befinden sie sich unter schattigen Pinienbäumen oder in versteckten Buchten mit direktem Zugang zum Strand. Die Sandstrände sind überwiegend flach abfallend, so dass hier auch Kinder voll auf ihre Kosten kommen. Ein Tipp vorab: Eine Reservierung des Campingplatzes, gerade in den Sommermonaten, garantiert Ihnen den Stellplatz auf dem Wunschcampingplatz.

Campingvielfalt in Kroatien

Manche mögen einen ruhigen, naturbelassenen Campingplatz, andere ziehen einen lebhaften Campingplatz mit Animation vor. Die einen wollen ans Meer, die anderen lieber ins Landesinnere. Kroatien lässt keine Wünsche offen, denn gerade, wenn eine Rundreise geplant ist, findet man für jeden den passenden Campingplatz. Für eine Rundreise sollten mindestens 2 Wochen, besser noch 3 Wochen eingeplant werden (hierfür bietet unsere Vermietung besondere Langzeitangebote an). Vorsicht ist hingegen auf den vorgelagerten Inseln geboten, manchmal ist die Anreise zu den Campingplätzen so beengt, dass sich diese Campingplätze nur für Zelturlauber eignen. Fragen Sie also besser beim Campingplatz direkt an, ob die Zufahrt mit einem Reisemobil oder Wohnwagen möglich ist. Wildcampen wird in Kroatien nicht toleriert und wird mit hohen Bußgeldern bestraft. Als echter Naturfreund finden Sie aber auch kleine, naturnahe Campingplätze, vor allem an der Küste Dalmatiens, bei denen Sie keine unschönen Erinnerungen an den Urlaub riskieren.

Nationalparks

Nicht nur die Küste Kroatiens bietet die Möglichkeit für einen großartigen Urlaub, sondern auch die Umgebung der Nationalparks. Der Nationalpark Plitvicer See ist einer der bekanntesten Parks, seine unzähligen Wasserfälle und türkisfarbene Seen laden zum Erkunden, Baden und Wandern ein. Der Paklencia-Nationalpark bietet darüber hinaus in seinen Canyons die Möglichkeit zum Klettern.

©Foto: Pixabay

Unterwegs mit Hund

Hunde sind auf vielen, aber nicht auf allen Campingplätzen gern gesehene Gäste. Bevor Sie einen Campingplatz ansteuern, sollten Sie also nachfragen, ob ihr Haustier willkommen ist. Pflicht ist dabei das Mitführen des blauen EU-Heimtierausweises sowie die elektronische Chippung des Hundes. Bei der Versorgung ihres Hundes sollten Sie darauf achten, dass die Einfuhr von Nassfutter verboten ist.
Der Zutritt zu Badestränden bleibt in den Sommermonaten meist verwehrt, allerdings gibt es wunderschöne Hundestrände, an denen sich ihr Vierbeiner austoben darf.

Abweichende Verkehrsregeln

Die meisten kroatischen Verkehrsregeln entsprechen den deutschen Verkehrsregeln. Allerdings gibt es auch hier ein paar Ausnahmen. Bis 3,5t zGG dürfen Sie innerorts 50km/h, außerorts 90km/h, auf der Schnellstraße 110km/h und auf der Autobahn sogar 130km/h fahren. Für schwerere Wohnmobile und Gespanne (bis 7,5t) gelten folgende Regeln: innerorts 50km/h, außerorts und auf Schnellstraßen 80km/h sowie auf Autobahnen 90km/h.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille, es sei denn der Fahrer ist unter 25 Jahren oder ihr Fahrzeug über 3,5t, dann liegt die Grenze bei 0,0 Promille.

Währung und Landessprache

Die Landeswährung in Kroatien ist der Kuna (HRK). Der Umtauschkurs der Landeswährung schwankt um 7,5 HRK für 1 Euro, dabei empfiehlt es sich in Banken oder Wechselstuben Bargeld zu tauschen. Vielerorts wird in Euro berechnet, aber in Kuna gezahlt.
Gesprochen wird kroatisch, allerdings reicht Englisch in den bekannten Urlaubsgebieten aus um sich zu verständigen. Teilweise sprechen die Kroaten auch gebrochen Deutsch, dies variiert aber von Gebiet zu Gebiet. Englisch als Kommunikationsmittel ist auf jeden Fall ausreichend, um einen tollen Urlaub in Kroatien zu verbringen.

Italien – Camping zwischen Bergen, Seen und Meer

Italien bietet vieles für das Camperherz: angefangen bei der mediterranen Landschaft über die einzigartigen Kulturschätze bis hin zur italienischen Küche. Alles, was man für einen gelungenen Campingurlaub braucht. Darüber hinaus findet man in Italien nicht nur die Adriaküste, sondern kann auch in den Südalpen wandern gehen oder sich an einem der norditalienischen Seen die Städte und Landschaften anschauen.
©Foto: Pixabay

Die Qual der Wahl

Egal ob im Wohnwagen, Reisemobil oder im Zelt: Wer in Italien campen möchte, findet Angebote und Plätze für jeden Geschmack und Anspruch. Vom naturbelassenen Campingplatz bis zum 5-Sterne-Luxusplatz bleiben keine Wünsche offen. Das Freizeitangebot auf italienischen Campingplätzen zählt zu den besten: Aquaparks, All-inclusive-Pakete, WLAN, Sauna, Fitnessclubs, Golfen und Reiten. Das Wildcampen mit dem Wohnmobil ist in Italien grundsätzlich verboten. Vor allem in touristischen Regionen werden die Vorschriften streng durchgesetzt und bei Missachtung hoch bestraft. Bis zu 500 Euro können fällig werden.

Die Sonnenseite der Alpen – Südtirol

Aber nicht nur der Sommer ist schön in Italien. Im Winter kann man auf der Sonnenseite der Alpen, in Südtirol, wunderbar Ski- und Snowboard fahren. Dabei haben Sie die freie Wahl zwischen Langlaufen, Alpinskifahren, Schneeschuhwandern oder Eislaufen. Viele Campingplätze bieten einen direkten Gasanschluss am Stellplatz an, damit es auch bei Minustemperaturen angenehm warm im Camper bleibt. Um den vollen Komfort nutzen zu können gibt es oft Zubringer zu den Skiliften sowie einen eigenen Skiverleih.
Aber auch während den wärmeren Tagen ist Südtirol eine Reise wert. Erkunden Sie die Dolomiten zu Fuß oder mit ihrem Fahrrad. Wer möchte kann sich auch ein E-Bike ausleihen und testen. Unsere Vermietung bietet Fahrräder der Schweizer Marke Flyer an, lassen Sie sich gerne hier ein individuelles Angebot erstellen. Sie entscheiden dabei, ob es die wilde Fahrt auf einem Mountainbike oder eine gemütliche Tour mit einem Crossover- oder Tourenrad sein soll.

Strand und Lagunenfeeling

Die Adria steht für pures Urlaubsfeeling: lange, flach abfallende Sandstrände und Pinien, die Schatten spenden. Die Halbinsel Cavallino mit der Lagune von Venedig und die Insel Sardinien sind besondere Anziehungsmagnete. Sardinien lockt mit unverbauten Küsten und türkisem Meer mit glasklarem Wasser. Zudem beeindruckt es mit seiner wilden Natur und der vielfältigen Fauna. Campingplätze sind überall auf der Insel zu finden, so dass eine Rundtour über die Insel problemlos mit dem Reisemobil oder Caravan möglich ist. Tipp: Zur Blütezeit im Frühjahr nach Sardinien reisen, dann gibt es neben dem echten Meer auch ein Blumenmeer.

Seenlandschaft

Im Norden Italiens kann man verschiedene Seen, wie zum Beispiel den Gardasee, den Lago Maggiore oder den Comer See, bestaunen. Diese Seen sind zu Recht typische Touristenziele: Sie vereinen die fantastische Alpenlandschaft, vielfältige Freizeitangebote sowie das Dolce Vita miteinander. An der Westseite des Gardasees ziehen südlich blühende Landschaften wie die Zitronen- und Oliven-Riviera besonders Familien an. Das Nordufer bietet alles für das Sportlerherz: Klettern, Mountainbike, Trekking und Wassersport. Im Süden liefert der Gardasee außer einer Menge Badespaß spannende Freizeitparks. Aber auch die kleinen Seen sind gerade für naturliebende Camper, die lieber fernab der Massen Urlaub machen möchten, tolle Ziele.

Abweichende Verkehrsregeln

Die italienischen Kontrollen sind besonders streng und auch die Bußgelder haben es in sich. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille, allerdings kostet eine Überschreitung dieses Wertes mindestens 530 €. Außerdem haben auf Bergstraßen bergwärts fahrende Fahrzeuge grundsätzlich Vorfahrt, es sei denn, es steht eine nahe Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Linienbusse haben immer Vorfahrt. Im Kreisverkehr gilt grundsätzlich „Rechts vor Links“, sofern die Vorfahrt nicht durch entsprechende Verkehrszeichen geregelt ist. Der Verkehr im Kreisverkehr hat also nicht immer automatisch Vorfahrt, sondern muss den einfahrenden Verkehr beachten und teilweise Vorfahrt gewähren. Zudem gilt die Pflicht des Tagfahrlichtes und eine Warnwestenpflicht für jede Person, die bei einer Panne das Auto verlässt.
Unterschieden wird zwischen leichten (unter 3,5t) und schweren (über 3,5t) Wohnmobilen: Innerorts gilt für beide ein Geschwindigkeitslimit von 50km/h. Während leichte Reisemobile außerorts 90km/h und auf Schnellstraßen sogar 110km/h fahren dürfen, dürfen schwere Wohnmobile bei beiden nur 80km/h schnell sein. Auf Autobahnen gilt für leichte Mobile die Höchstgeschwindigkeit von 130km/h und für schwere Reisemobile die Höchstgeschwindigkeit von 100km/h. Darüber hinaus herrscht auf Italiens Autobahnen Mautpflicht.

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