Reisetipps

Unsere Empfehlungen
für Ihren Urlaub

Urlaub im Reisemobil bedeutet Freiheit und Zwanglosigkeit. Einfach losfahren, dorthin wo es einem gefällt und das Wetter passt. Natur erleben, Meer und Berge, Strand und Schnee. Dem Hobby nachgehen, das Sport Equipment mitnehmen und den Hund natürlich auch.

Auf dieser Seite werden Tipps und Empfehlungen für Ihre nächste Reise von uns zusammengestellt. Wir erweitern die Seite immer wieder mit unseren persönlichen Reisetipps und freuen uns auch über Anregungen von unseren Kunden. Schauen Sie doch in Kürze wieder hier rein…

AKTUELLER REISETIPP

Entdecken Sie die spektakulären Panoramen des Reiselandes Norwegen mit dem Wohnmobil

(©Foto: Per Eide by visitnorway.com)

Übrigens: Infos zu den Regelungen von Maut und Vignetten in Europa finden Sie hier.

Norwegen mit dem Wohnmobil

Urlaub mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in Norwegen erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Kein Wunder eigentlich, denn diese Art zu Reisen bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit. Die beste Reiseart für ein Land, in dem spektakuläre Panoramen hinter jeder Kurve warten. Tief eingeschnittene Fjorde und glitzernde Gletscher, endlose Nadelwälder und wilde Küstenabschnitte. Outdoor Fans haben Raum für zahlreiche Sportaktivitäten und genug Zeit dafür an den endlos langen Sommertagen.
Sehenswerte Städte warten auf Entdecker, die Hansestadt Bergen mit ihren bunten Holzhäusern, die Olympiastadt Lillehammer und Jugendstil pur in Alesund sorgen für Abwechslung. Allein für die moderne Hauptstadt Oslo mit ihren zahlreichen Parks und Museen sollte man 2-3 Tage einplanen.
Es gibt es dichtes Netz an Campingplätzen und auch das Übernachten in der freien Natur ist an manchen Stellen möglich. Auf den Hochebenen gibt es wundervolle, einsame Stellplätze, die man mit dem gebotenen Respekt vor der sensiblen Natur nutzen kann. Umfangreiche Infos und Reisetipss in deutscher Sprache  sind auf der offiziellen Reiseseite Visitnorway zusammengestellt.

Anreise nach Norwegen

Der Weg nach Norwegen führt übers Meer, entweder per Fähre oder über die großen Beltbrücken. Die langen Fährüberfahrten kann man als kleine Kreuzfahrt betrachten, beispielsweise die 20 Stunden von Kiel nach Oslo. Für Hundebesitzer ist diese Fahrt weniger empfehlenswert, denn der Vierbeiner hat keinen freien Auslauf an Bord.
Auf der Fahrt nach Fjord-Norwegen bietet sich die kurze Überfahrt von Hirtshals an der Nordspitze Jütlands nach Kristiansund an. Sie dauert weniger als 4 Stunden, solange kann der Hund im Wohnmobil bleiben. Ohne lange Fährfahrten führt die Route durch Dänemark nach Schweden. Die langen Brücken über Störebelt und Öresund sind mautpflichtig, doch bieten sie volle Flexibilität. Man kann man sie ohne langwierige Planung zu jeder Tageszeit befahren.
Die Fährüberfahrten sind teilweise recht teuer. Hier kann eine frühzeitige Buchung viel Geld sparen. Der Preis berechnet sich nach Länge des Fahrzeugs, der Nachfrage und der Saisonzeit. Deshalb ist es oft günstiger, schon Monate im Voraus seine Abfahrtszeiten festzulegen.
Für die Einreise nach Norwegen reicht für EU-Bürger der Personalausweis aus. Die Freigrenzen für die Einfuhr von Alkoholika und Tabakerzeugnissen sind auf den Webseiten der norwegischen Zollbehörde in deutscher Sprache aufgeführt.

Unterwegs mit Hund

Um ein Tier aus einem EU-/EWR-Land nach Norwegen mitzunehmen muss mit es mit einem Mikrochip versehen sein, dessen Nummer im EU Impfpass eingetragen ist. Ein Hund muss gegen Tollwut geimpft und innerhalb von 120 bis 24 Stunden vor der Einreise gegen Bandwurmbefall behandelt worden sein. Diese Behandlung muss im Impfpass durch den Tierarzt dokumentiert werden.
Die Einfuhr von bestimmten Kampfhunderassen ist in Norwegen verboten. Bitte informieren Sie sich bezüglich. der aktuellen Einreisebestimmungen von Hunden und anderen Haustieren bei der Königlichen Norwegischen Botschaft.

Fahren auf norwegischen Straßen

Ein gültiger Führerschein aus einem EU-Land reicht aus in Norwegen. Die Straßen Norwegens wurden in den letzten Jahren immer besser ausgebaut, so dass nur noch wenige Wege für Wohnwagengespanne ungeeignet sind. Der Verkehr auf Fernstraßen ist relativ ruhig, wozu auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80km/h auf allen Fernstraßen beiträgt. Mit Hindernissen wie Wildwechseln oder Steinschlag muss außerhalb der besiedelten Regionen immer gerechnet werden.
Für neuere Straßenabschnitte und viele Tunnel sind Mautgebühren zu entrichten. Die Erfassung erfolgt automatisiert über Kameras an der Strecke. Deshalb müsse alle ausländischen Fahrzeuge die Euro-Klasse des Fahrzeugs und den Kraftstofftyp unter www.autopass.no/de/autopass vorab registrieren, damit die Gebühr korrekt berechnet wird. Erfolgt keine Registrierung, wird der teuerste Tarif angesetzt.
Tanken ist in Norwegen problemlos möglich, Kreditkarten werden überall akzeptiert. In abgelegenen Gegenden kann der Abstand zwischen zwei Tankstellen recht groß sein, also sollte man rechtzeitig noch Volltanken.

Abweichende Verkehrsregeln

Für das Fahren unter Alkoholeinfluss beträgt die Höchstgrenze nur 0,2 Promille. Die Kontrollen sind streng und die Bußgelder sind sehr hoch. Das Fahren mit Abblendlicht ist gesetzlich vorgeschrieben, auch an hellen Sommertagen. Bei Fahrzeugen ab 2,30 m Breite müssen weiße Reflektoren an den Außenspiegeln angebracht werden. Die Gesamtlänge eines Gespanns aus PKW und Caravan darf 18,75 m nicht überschreiten.

Französisches Flair im Wohnmobil erfahren

Für viele Wohnmobilurlauber ist Frankreich das perfekte Reiseland. Stellplätze gibt es im ganzen Land, viele sogar kostenlos. Viele Gemeinden im Landesinneren betreiben die einfachen und preiswerten „Camping Municipal“, perfekt für einen Zwischenstop zur Besichtigung der Altstadt. Luxuriöse Campingplätze, die keine Wünsche offenlassen, findet man den Küsten von Mittelmeer und Atlantik. Überall erlebt man das gelassene „Laissez faire“ und auch die vierbeinigen Begleiter sind jederzeit willkommen. Der Tag beginnt mit einem leckeren Croissant und endet mit einem Glas Wein aus der Region, was von Beginn an für Urlaubsstimmung sorgt. Die gute Küche in den verschiedenen Regionen ist so sprichwörtlich, dass sie allgemein bekannt sein dürfte.

Große landschaftliche Vielfalt

Landschaftlich bietet Frankreich eine unglaubliche Vielfalt. Von den Klippen der Normandie mit den historischen Landungsstränden über die zerklüfteten Granitfelsen der Bretagne zu den weiten Sandstränden der Atlantikküste gibt es Bademöglichkeiten für jeden Geschmack. Wanderer schätzen die einsamen Bergregionen der französischen Alpen und der Pyrenäen, wo auch Wintersportfreunde auf gepflegten Pisten ihrem Hobby frönen können.
Die mondäne Cote d‘ Azur ist schon im Frühjahr Ziel der Wohnmobilisten, wenn bei milden Temperaturen die ersten Mimosen blühen. Der Karneval in Nizza ist ein unvergessliches Erlebnis. Das Urlaubsjahr endet mit den schönen Weihnachtsmärkten im Elsass oder auf den festlichen beleuchteten Boulevards der Hauptstadt Paris. Wer Kinder an Bord hat, plant noch einen Abstecher ins Disneyland Paris, wo zahlreiche Attraktionen die kleinen und großen Fans von Micky Mouse erwarten. Frankreich ist wirklich zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Wohnmobilfahrer.

Historie im Hinterland

Wer romantische Städtchen und mittelalterliche Mauern liebt, wird im Landesinnern zahlreiche sehenswerte Orte entdecken. Es gibt viel mehr zu sehen als die berühmten Schlösser der Loire. In den gut erhaltenen Städtchen entlang des gewundenen Tals der Dordogne scheint die Zeit der Musketiere noch nicht lange vergangen zu sein. Auf nahezu jedem Berg sieht man eine trutzige Burg und in den Höhlen des Steilufers warten Relikte aus der Steinzeit. Guterhaltene römische Arenen aus der Römerzeit können in Arles und Orange besichtigt werden. Aus der Zeit der Kreuzritter stammen die Städte Aigues Mortes und Carcassonne, das mit seiner komplett erhaltenen doppelten Ringmauer schon häufig als Filmkulisse diente.

Anreise nach Frankreich

Für den Urlaub sollten EU-Bürger ihren Personalausweis mitnehmen, um ggf. ihre Identität nachweisen zu können. Allerdings finden im Schengenraum keine Grenzkontrollen mehr statt. Für französische Autobahnen ist eine Maut zu entrichten, die nach Länge und Höhe des Fahrzeugs gestaffelt ist. Gebührenpflichtige Autobahnabschnitte sind mit dem Wort „Péage“ gekennzeichnet. Für die Bezahlung an den überwiegend automatisierten Mautstationen ist eine Kreditkarte empfehlenswert.
Wer häufig nach Frankreich fährt, profitiert von der elektronischen Erfassung der Gebühren (Télépéage) über einen Transponder (Badge), der im Fahrzeug mitgeführt wird. Informationen zur Registrierung in deutscher Sprache gibt es auf der Website von Bip&Go Télépéage.
Es ist natürlich auch möglich mautfrei durch Frankreich zu fahren. Hilfreich sind entsprechende Einstellungen beim Navi, so dass nur mautfreie Autobahnabschnitte ausgewählt werden. Sie sind hauptsächlich als Umfahrung großer Städte zu finden. Im ganzen Land gibt es gut ausgebaute Landstraßen, die eher für das gemütliche Reisen geeignet sind.

Unterwegs mit Hund

Für die Einreise braucht man für den Hund den EU-Heimtierausweis, die Kennzeichnung mit Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung.
Für bestimmte Hunderassen, die sogenannten Kampfhunde, ist die Einfuhr nahezu unmöglich.
An bewachten Stränden sind Hunde in der Saison nur frühmorgens oder abends zugelassen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt generell Maulkorbpflicht für Hunde.

Fahren auf französischen Straßen

Das erste was dem deutschen Wohnmobilisten bei der Fahrt über französische Landstraßen auffällt ist die Vielzahl der Kreisverkehre. Damit wird der Verkehr generell abgebremst, was die Sicherheit erhöht und den Durchfluss an großen Kreuzungen beschleunigt.
Im Land der Weintrinker darf man wie in Deutschland maximal 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, um noch fahrtauglich zu sein. Alles darüber wird sehr teuer, zwischen 0,5 und 0,8 Promille sind bereits 135 € Bußgeld fällig. Um die Bezahlung kommen ausländische Fahrer nicht herum. Durch ein europäisches Abkommen ist es möglich, Bußgeldbescheide aus dem Ausland auch im Heimatland zu vollstrecken.

Abweichende Verkehrsregeln

In Frankreich gilt ein generelles Tempolimit auf allen Straßen, das auf Autobahnen maximal 130 km/h und auf Schnellstraßen immerhin 110 km/h erlaubt. Landstraßen sind nur 80 km/h zulässig und in Ortschaften gilt 50 km/h. Bei Regen und schlechter Sicht verringert sich die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h.
Die Kontrollen sind streng, häufig sieht man Hinweise auf die „Contrôle Radar“ am Straßenrand. Man sollte das Tempolimit unbedingt beachten. Das hohe Bußgeld bei Überschreitung kann ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse reißen.
Bei Alkohol am Steuer über 0,8 Promille sind in Frankreich 4.500 € Bußgeld fällig und bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug.
Parken darf man in Städten entlang der weißen Markierungen. Blaue Linien bezeichnen Parkplätze für begrenzte Zeitspannen, die nur mit Parkscheibe genutzt werden dürfen. Gelbe Linien sind grundsätzlich Parkverbote.

Sie haben Fragen?

Unser Team der Vermietung berät Sie gerne!

Newsletter-Anmeldung



(Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter und verwenden sie nur für den internen Zweck)