Reisetipps

Unsere Empfehlungen
für Ihren Urlaub

Urlaub im Reisemobil bedeutet Freiheit und Zwanglosigkeit. Einfach losfahren, dorthin wo es einem gefällt und das Wetter passt. Natur erleben, Meer und Berge, Strand und Schnee. Dem Hobby nachgehen, das Sport Equipment mitnehmen und den Hund natürlich auch.

Auf dieser Seite werden Tipps und Empfehlungen für Ihre nächste Reise von uns zusammengestellt. Wir erweitern die Seite immer wieder mit unseren persönlichen Reisetipps und freuen uns auch über Anregungen von unseren Kunden. Schauen Sie doch in Kürze wieder hier rein…

AKTUELLER REISETIPP

 

Entdecken Sie die schönen Landschaften des Königreiches Marokko mit dem Wohnmobil

(©Foto: SiwaTours)

Übrigens: Infos zu den Regelungen von Maut und Vignetten in Europa finden Sie hier.

Nach Marokko mit dem Wohnmobil

Das Königreich Marokko gilt als sicheres Reiseland für Wohnmobile, mit Landschaften wie aus dem Bilderbuch und gut ausgebauten Straßen auf den Hauptverkehrsrouten. Allrad-Fahrer finden zahlreiche alternative Routen auf unbefestigten Pisten. Wer den Traum von 1001 Nacht live erleben möchte, startet mit dem Reisemobil am besten im Herbst oder im Frühjahr zur Traumtour.

Günstige Langzeitmieten

Um nicht in Zeitstress zu geraten, sollte man 3 – 4 Wochen für eine Marokko-Reise einplanen. Dafür hat unsere Vermietung besonders attraktive Angebote, bereits ab 21 Miettagen gibt es besondere Vergünstigungen. Fordern Sie einfach Ihr individuelles Angebot ganz unverbindlich an.

Anreise nach Marokko

Um dem kalten Wetter in Europa zu entfliehen, führt die Route durch Frankreich und Spanien. Die gut ausgebauten und wenig frequentierten Autobahnen sind in beiden Ländern zum Teil gebührenpflichtig, die Alternativroute geht auch über Landstraßen. Mit der Fähre setzt man bei Algericas in 1 1/2 Stunden über die berühmte Meerenge von Gibraltar nach Tanger Med, dann ist man in Afrika.
Die Einreise nach Marokko ist meist problemlos, die Beamten sind höflich bei der Kontrolle. Man benötigt einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass.

Campingplätze in Marokko

Die Infrastruktur an den Hauptrouten ist gut, es gibt viele ganzjährig geöffnete Plätze. Auch an Restaurants kann man auf Nachfrage übernachten, wenn dort eine Mahlzeit eingenommen wird. Die sanitären Einrichtungen sind manchmal einfach, 5 Sterne Luxus ist nicht überall anzutreffen. Die Gäste loben das ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Personal. Man organisiert für die Gäste z.B. einen Shuttleservice in die Innenstadt von Marrrakech oder einen 4×4 Ausflug in die Wüste.

Unterwegs mit Hund

Für die Einfuhr von Haustieren wird außer der Tollwutimpfung noch ein Amtstierärztliches Gesundheitszeugnis benötigt. Der Tierarzt weiß, welche Prophylaxe für Ihr Tier erforderlich ist.

Fahren in Marokko

Bei einer Urlaubsreise ist der nationale Führerschein ausreichend. Fahrzeuge, die bei der Einreise mitgebracht werden, müssen bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Das Straßennetz ist auf den Hauptrouten gut ausgebaut, für eine Rundreise ist kein Allrad-Fahrzeug nötig. Beim Fahren in der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, weil Fußgänger und Lasttiere schwer zu erkennen sind. Ausdrücklich gewarnt wird vor dem Konsum bzw. Besitz von Drogen, der mit hohen Strafen geahndet wird.

Entspannt genießen – ohne organisieren

Zum ersten Mal nach Nordafrika, einen Eindruck von Land und Leuten gewinnen, lokale Spezialitäten genießen und interessante Orte entdecken. Dafür braucht es einige Zeit zur Vorbereitung, denn es ist einiges zu organisieren. Wer sich nicht um Fährbuchungen und Campingplatzreservierungen kümmern möchte, hat mit einer geführten Tour beste Chancen seinen Urlaub vom ersten Tag an entspannt zu genießen. Unser Partner Siwa Tours kennt aus über 30 Jahren Erfahrung die schönsten Plätze und hat ortskundige Guides, die den Gästen die unverwechselbare Kultur, Geschichte und Landschaft näherbringen. Bei allen Etappen, die jeder in seinem eigenen Tempo zurücklegt, bleibt unterwegs genug Zeit für einen Fotostop oder persönliche Interessen. Auch in 2020 veranstaltet Siwa Tours wieder Touren nach Marokko, fragen Sie unser Vermietteam nach dem Katalog.

Spanien mit dem Wohnmobil

Mit dem Wohnmobil kann man auch weiter entfernte Regionen Europas ganz entspannt bereisen. Mit Zwischenübernachtungen an interessanten Orten steuern viele Wohnmobilisten auch Ziele tief im Süden Spaniens an. Dort finden sie ausgezeichnete Infrastruktur mit vielen Campingplätzen, die sich auf die deutschen Urlauber einstellen. Schöne Sandstrände an den Küsten und ein kulturell reiches Hinterland sprechen für die Region.

Günstige Langzeitmiete

Wer sich 2 – 3 Wochen frei macht kann, hat viele Möglichkeiten für einen individuell gestalteten Urlaub. Für Langzeitmietung über 14 Tage hat unsere Vermietung besonders attraktive Angebote, die nur über die Website der Vermietung erhältlich sind. Sie bekommen bis zu einer Woche Miete gratis für eine entspannte Reise. Hier können Sie das aktuelle Angebot direkt anfordern.

Anreise nach Südspanien

Aus dem Südwesten Deutschlands führt die Route entweder durch Frankreich oder die Schweiz. Auf den bestens ausgebauten Autobahnen in Frankreich wird größtenteils Maut erhoben. Dafür kann man zügig Kilometer machen und bei geringerem Verkehrsaufkommen entspannt reisen. Alternativ lässt man vom Navi eine mautfreie Strecke wählen, die über einige kostenlose Autobahnabschnitte führt und sonst über Landstraßen. Die Geschwindigkeit ist hier auf 80km/h begrenzt, zusätzlich wird der Verkehr durch zahlreiche Kreisverkehre abgebremst.
Wer genug Zeit hat macht Zwischenstopps in interessanten Städten. In der kleinen Burgundermetropole Beaune lockt das historische Hotel Dieu, ein mittelalterliches Hospiz und beim französischen Abendessen mit einem zarten Boef Bourgignon, in Rotwein geschmortes Rindfleisch, lässt den Tag ausklingen. In Avignon liegt ein Campingplatz direkt am Rhoneufer, so hat man nur wenige Schritte zum berühmten Papstpalast. Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, ist von mehreren Campingplätzen per Vorortbahn gut erreichbar.
Von Barcelona sind die letzten 200km bis zum Ebro-Delta, einem wahren Naturparadies schnell geschafft. Wer möchte fährt noch weiter zu den Sandstränden von Denia und Calpe, wo gepflegte Campingplätze mit Winterpreisen auf die vielen deutschen Stammgäste warten. Das milde Klima ist perfekt für Rad- oder Wandertouren im Hinterland. Auch ein Besuch auf den Märkten der Region mit den regionalen Spezialitäten macht viel Spaß. Viele Campingplätze organisieren auch Ausflugsfahrten zu Sehenswürdigkeiten oder geführte Stadtrundgänge.

Campingplätze oder Stellplätze

An den spanischen Küsten gibt es eine Vielzahl gut ausgestatteter Campingplätze, die gern von deutschen Urlaubern angefahren werden. Am besten informieren Sie sich schon vor der Reise in den Campingführern über Ausstattung und Öffnungszeiten. Auf den zahlreichen Stellplätzen sind Wohnmobilisten rund ums Jahr willkommen. Hier ist vom einfachen Parkplatz bis zum vollausgestatteten Stellplatz mit Duschen und Entsorgung alles möglich.

Unterwegs mit Hund

Um ein Tier aus einem EU-/EWR-Land nach Spanien mitzubringen muss mit es mit Mikrochip versehen sein, dessen Nummer im EU Impfpass eingetragen ist. Dort muss auch der Tollwutschutz durch eine Impfung muss dokumentiert sein. Im Winter ist die Gefahr durch Sandmücken und andere stechende Plagegeister geringer. Dennoch sollten Sie sich vom Tierarzt zur Vorsorge gegen die sogenannten Mittelmeerkrankheiten beraten lassen. Oft reicht ein Spot-on Präparat, das auch hierzulande zur Zeckenprophylaxe angewandt wird, oder das Anlegen eines Schutzhalsbandes aus.

Fahren auf spanischen Straßen

Ein gültiger Führerschein aus einem EU-Land reicht aus für den Spanienurlaub. Autobahnen und Fernstraßen sind gut ausgebaut und teils wenig frequentiert. Für einige Abschnitte der spanischen Autobahn sind Mautgebühren zu entrichten.
Tanken ist in Spanien problemlos möglich, Kreditkarten werden überall akzeptiert. Oft findet man günstigere Tankstellen bei großen Supermärkten und in Einkaufszentren.

Abweichende Verkehrsregeln

Im ganzen Land gelten Tempolimits: für PKW und Wohnmobile sind 120 km/h auf Autobahnen erlaubt, Fahrzeuge über 3,5 t dürfen dort nur 90 km/h fahren. Die Einhaltung wird streng überwacht, eine Überschreitung hat hohe Bußgelder zur Folge. Auch Alkohol am Steuer oder Fahren ohne Sicherheitsgurt wird mit mehreren hundert Euro Strafe sanktioniert.

Norwegen mit dem Wohnmobil

Urlaub mit dem Wohnwagen oder dem Wohnmobil in Norwegen erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Kein Wunder eigentlich, denn diese Art zu Reisen bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit und Ungebundenheit. Die beste Reiseart für ein Land, in dem spektakuläre Panoramen hinter jeder Kurve warten. Tief eingeschnittene Fjorde und glitzernde Gletscher, endlose Nadelwälder und wilde Küstenabschnitte. Outdoor Fans haben Raum für zahlreiche Sportaktivitäten und genug Zeit dafür an den endlos langen Sommertagen.
Sehenswerte Städte warten auf Entdecker, die Hansestadt Bergen mit ihren bunten Holzhäusern, die Olympiastadt Lillehammer und Jugendstil pur in Alesund sorgen für Abwechslung. Allein für die moderne Hauptstadt Oslo mit ihren zahlreichen Parks und Museen sollte man 2-3 Tage einplanen.
Es gibt es dichtes Netz an Campingplätzen und auch das Übernachten in der freien Natur ist an manchen Stellen möglich. Auf den Hochebenen gibt es wundervolle, einsame Stellplätze, die man mit dem gebotenen Respekt vor der sensiblen Natur nutzen kann. Umfangreiche Infos und Reisetipss in deutscher Sprache  sind auf der offiziellen Reiseseite Visitnorway zusammengestellt.

Anreise nach Norwegen

Der Weg nach Norwegen führt übers Meer, entweder per Fähre oder über die großen Beltbrücken. Die langen Fährüberfahrten kann man als kleine Kreuzfahrt betrachten, beispielsweise die 20 Stunden von Kiel nach Oslo. Für Hundebesitzer ist diese Fahrt weniger empfehlenswert, denn der Vierbeiner hat keinen freien Auslauf an Bord.
Auf der Fahrt nach Fjord-Norwegen bietet sich die kurze Überfahrt von Hirtshals an der Nordspitze Jütlands nach Kristiansund an. Sie dauert weniger als 4 Stunden, solange kann der Hund im Wohnmobil bleiben. Ohne lange Fährfahrten führt die Route durch Dänemark nach Schweden. Die langen Brücken über Störebelt und Öresund sind mautpflichtig, doch bieten sie volle Flexibilität. Man kann man sie ohne langwierige Planung zu jeder Tageszeit befahren.
Die Fährüberfahrten sind teilweise recht teuer. Hier kann eine frühzeitige Buchung viel Geld sparen. Der Preis berechnet sich nach Länge des Fahrzeugs, der Nachfrage und der Saisonzeit. Deshalb ist es oft günstiger, schon Monate im Voraus seine Abfahrtszeiten festzulegen.
Für die Einreise nach Norwegen reicht für EU-Bürger der Personalausweis aus. Die Freigrenzen für die Einfuhr von Alkoholika und Tabakerzeugnissen sind auf den Webseiten der norwegischen Zollbehörde in deutscher Sprache aufgeführt.

Unterwegs mit Hund

Um ein Tier aus einem EU-/EWR-Land nach Norwegen mitzunehmen muss mit es mit einem Mikrochip versehen sein, dessen Nummer im EU Impfpass eingetragen ist. Ein Hund muss gegen Tollwut geimpft und innerhalb von 120 bis 24 Stunden vor der Einreise gegen Bandwurmbefall behandelt worden sein. Diese Behandlung muss im Impfpass durch den Tierarzt dokumentiert werden.
Die Einfuhr von bestimmten Kampfhunderassen ist in Norwegen verboten. Bitte informieren Sie sich bezüglich. der aktuellen Einreisebestimmungen von Hunden und anderen Haustieren bei der Königlichen Norwegischen Botschaft.

Fahren auf norwegischen Straßen

Ein gültiger Führerschein aus einem EU-Land reicht aus in Norwegen. Die Straßen Norwegens wurden in den letzten Jahren immer besser ausgebaut, so dass nur noch wenige Wege für Wohnwagengespanne ungeeignet sind. Der Verkehr auf Fernstraßen ist relativ ruhig, wozu auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80km/h auf allen Fernstraßen beiträgt. Mit Hindernissen wie Wildwechseln oder Steinschlag muss außerhalb der besiedelten Regionen immer gerechnet werden.
Für neuere Straßenabschnitte und viele Tunnel sind Mautgebühren zu entrichten. Die Erfassung erfolgt automatisiert über Kameras an der Strecke. Deshalb müsse alle ausländischen Fahrzeuge die Euro-Klasse des Fahrzeugs und den Kraftstofftyp unter www.autopass.no/de/autopass vorab registrieren, damit die Gebühr korrekt berechnet wird. Erfolgt keine Registrierung, wird der teuerste Tarif angesetzt.
Tanken ist in Norwegen problemlos möglich, Kreditkarten werden überall akzeptiert. In abgelegenen Gegenden kann der Abstand zwischen zwei Tankstellen recht groß sein, also sollte man rechtzeitig noch Volltanken.

Abweichende Verkehrsregeln

Für das Fahren unter Alkoholeinfluss beträgt die Höchstgrenze nur 0,2 Promille. Die Kontrollen sind streng und die Bußgelder sind sehr hoch. Das Fahren mit Abblendlicht ist gesetzlich vorgeschrieben, auch an hellen Sommertagen. Bei Fahrzeugen ab 2,30 m Breite müssen weiße Reflektoren an den Außenspiegeln angebracht werden. Die Gesamtlänge eines Gespanns aus PKW und Caravan darf 18,75 m nicht überschreiten.

Französisches Flair im Wohnmobil erfahren

Für viele Wohnmobilurlauber ist Frankreich das perfekte Reiseland. Stellplätze gibt es im ganzen Land, viele sogar kostenlos. Viele Gemeinden im Landesinneren betreiben die einfachen und preiswerten „Camping Municipal“, perfekt für einen Zwischenstop zur Besichtigung der Altstadt. Luxuriöse Campingplätze, die keine Wünsche offenlassen, findet man den Küsten von Mittelmeer und Atlantik. Überall erlebt man das gelassene „Laissez faire“ und auch die vierbeinigen Begleiter sind jederzeit willkommen. Der Tag beginnt mit einem leckeren Croissant und endet mit einem Glas Wein aus der Region, was von Beginn an für Urlaubsstimmung sorgt. Die gute Küche in den verschiedenen Regionen ist so sprichwörtlich, dass sie allgemein bekannt sein dürfte.

Große landschaftliche Vielfalt

Landschaftlich bietet Frankreich eine unglaubliche Vielfalt. Von den Klippen der Normandie mit den historischen Landungsstränden über die zerklüfteten Granitfelsen der Bretagne zu den weiten Sandstränden der Atlantikküste gibt es Bademöglichkeiten für jeden Geschmack. Wanderer schätzen die einsamen Bergregionen der französischen Alpen und der Pyrenäen, wo auch Wintersportfreunde auf gepflegten Pisten ihrem Hobby frönen können.
Die mondäne Cote d‘ Azur ist schon im Frühjahr Ziel der Wohnmobilisten, wenn bei milden Temperaturen die ersten Mimosen blühen. Der Karneval in Nizza ist ein unvergessliches Erlebnis. Das Urlaubsjahr endet mit den schönen Weihnachtsmärkten im Elsass oder auf den festlichen beleuchteten Boulevards der Hauptstadt Paris. Wer Kinder an Bord hat, plant noch einen Abstecher ins Disneyland Paris, wo zahlreiche Attraktionen die kleinen und großen Fans von Micky Mouse erwarten. Frankreich ist wirklich zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Wohnmobilfahrer.

Historie im Hinterland

Wer romantische Städtchen und mittelalterliche Mauern liebt, wird im Landesinnern zahlreiche sehenswerte Orte entdecken. Es gibt viel mehr zu sehen als die berühmten Schlösser der Loire. In den gut erhaltenen Städtchen entlang des gewundenen Tals der Dordogne scheint die Zeit der Musketiere noch nicht lange vergangen zu sein. Auf nahezu jedem Berg sieht man eine trutzige Burg und in den Höhlen des Steilufers warten Relikte aus der Steinzeit. Guterhaltene römische Arenen aus der Römerzeit können in Arles und Orange besichtigt werden. Aus der Zeit der Kreuzritter stammen die Städte Aigues Mortes und Carcassonne, das mit seiner komplett erhaltenen doppelten Ringmauer schon häufig als Filmkulisse diente.

Anreise nach Frankreich

Für den Urlaub sollten EU-Bürger ihren Personalausweis mitnehmen, um ggf. ihre Identität nachweisen zu können. Allerdings finden im Schengenraum keine Grenzkontrollen mehr statt. Für französische Autobahnen ist eine Maut zu entrichten, die nach Länge und Höhe des Fahrzeugs gestaffelt ist. Gebührenpflichtige Autobahnabschnitte sind mit dem Wort „Péage“ gekennzeichnet. Für die Bezahlung an den überwiegend automatisierten Mautstationen ist eine Kreditkarte empfehlenswert.
Wer häufig nach Frankreich fährt, profitiert von der elektronischen Erfassung der Gebühren (Télépéage) über einen Transponder (Badge), der im Fahrzeug mitgeführt wird. Informationen zur Registrierung in deutscher Sprache gibt es auf der Website von Bip&Go Télépéage.
Es ist natürlich auch möglich mautfrei durch Frankreich zu fahren. Hilfreich sind entsprechende Einstellungen beim Navi, so dass nur mautfreie Autobahnabschnitte ausgewählt werden. Sie sind hauptsächlich als Umfahrung großer Städte zu finden. Im ganzen Land gibt es gut ausgebaute Landstraßen, die eher für das gemütliche Reisen geeignet sind.

Unterwegs mit Hund

Für die Einreise braucht man für den Hund den EU-Heimtierausweis, die Kennzeichnung mit Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung.
Für bestimmte Hunderassen, die sogenannten Kampfhunde, ist die Einfuhr nahezu unmöglich.
An bewachten Stränden sind Hunde in der Saison nur frühmorgens oder abends zugelassen. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt generell Maulkorbpflicht für Hunde.

Fahren auf französischen Straßen

Das erste was dem deutschen Wohnmobilisten bei der Fahrt über französische Landstraßen auffällt ist die Vielzahl der Kreisverkehre. Damit wird der Verkehr generell abgebremst, was die Sicherheit erhöht und den Durchfluss an großen Kreuzungen beschleunigt.
Im Land der Weintrinker darf man wie in Deutschland maximal 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, um noch fahrtauglich zu sein. Alles darüber wird sehr teuer, zwischen 0,5 und 0,8 Promille sind bereits 135 € Bußgeld fällig. Um die Bezahlung kommen ausländische Fahrer nicht herum. Durch ein europäisches Abkommen ist es möglich, Bußgeldbescheide aus dem Ausland auch im Heimatland zu vollstrecken.

Abweichende Verkehrsregeln

In Frankreich gilt ein generelles Tempolimit auf allen Straßen, das auf Autobahnen maximal 130 km/h und auf Schnellstraßen immerhin 110 km/h erlaubt. Landstraßen sind nur 80 km/h zulässig und in Ortschaften gilt 50 km/h. Bei Regen und schlechter Sicht verringert sich die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h.
Die Kontrollen sind streng, häufig sieht man Hinweise auf die „Contrôle Radar“ am Straßenrand. Man sollte das Tempolimit unbedingt beachten. Das hohe Bußgeld bei Überschreitung kann ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse reißen.
Bei Alkohol am Steuer über 0,8 Promille sind in Frankreich 4.500 € Bußgeld fällig und bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug.
Parken darf man in Städten entlang der weißen Markierungen. Blaue Linien bezeichnen Parkplätze für begrenzte Zeitspannen, die nur mit Parkscheibe genutzt werden dürfen. Gelbe Linien sind grundsätzlich Parkverbote.

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